Dürre in Italien

Die Nachricht aus Südeuropa kommt zu einem Denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Inmitten der politisch hochgekochten Lage kommt nun die Desolate Situation durch einen verfrühten Sommeranfang hinzu. Landwirte sind verzweifelt und müssen sich zwischen Grünfutter und Feldfrüchten entscheiden.

Vor allem in Norditalien sind Landwirt*Innen nicht vorbereitet auf eine solche Dürresituation. Stauseen sind leer und der letzte Winter hat kaum Neuschnee gebracht, welcher in früheren Jahren über den Sommer abgeschmolzen wäre. „Klimatisch sind wir Anfang Juli in einem Zustand wie sonst Ende August“ beschreibt es ein Landwirt.

Diese Auswirkungen decken sich mit Vorhersagen der Klimaforscher der letzten Jahre. Der Bauernverband rechnet mit ca. 30% Ertragseinbußen in Italien aufgrund der Hitzewelle. Gleichzeitig haben viele Regionen den Notstand ausgerufen um die Wasserversorgung zu gewährleisten.

Sehen Sie hier einen Bericht der Tagesschau (Youtube)

Die dramatischen Zustände zeigen, dass die ökologische Krise des Klimawandels nicht wartet bis wir unsere politischen Konflikte beendet haben. Es ist daher wichtig sich weiter für Klimaschutz einzusetzen und gemeinsam Wege und Strategien umzusetzen.

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