Kuh in Neuseeland

Erste Steuer auf Kuh-Ausgasungen in Neuseeland

Auch wenn die Milchindustrie nur knapp 3% des Bruttoinlandprodukts ausmacht, besteht 30% des Exportvolumens des Landes aus Milch- und Molkereiprodukten. Da ist es normal das große Unternehmen wie Fonterra sich Fragen was die „Pups-Steuer“ für die neuseeländische Landwirtschaft bedeuten wird.

Das Emissionen von Wiederkäuern einen großen Teil der Emissionen aus der Landwirtschaft ausmachen haben wir in unserem Abschnitt der Treibhauseffekt schon erläutert. Darüber hinaus sollte aber auch allen klar sein, das in der Landwirtschaft immer Emissionen entstehen werden.

Die Kuh wird leider viel zu oft auf die Methan-Emissionen ihres Magens reduziert. Sie ist gleichzeitig Verwerter von Grünland (also Flächen die sich nicht für Ackerbau eignen) und sorgt mit ihrer Gülle dafür das wir Menschen im Kreislauf Landwirtschaft betreiben können. Wir werden weiterhin gespannt beobachten, wie einzelne Länder die Aufgabe – die Landwirtschaft effizienter und damit umweltschonender – bewältigen und welche Systeme sich dabei am besten eignen.

Lesen Sie hier den Artikel der Süddeutschen zu dem Thema

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