Stoppt den Krieg

Krieg in der Ukraine

Es ist der 24.Februar 2022 der noch lange in Erinnerung bleiben sollte als der Tag an dem der „Putin-Krieg“ begonnen hat. Was als militärisches Manöver in den Wochen davor gestartet hat wurde schnell zu einem Besatzungskrieg mit dem Ziel die Ukraine zu „entnazifizieren“ so der Wortlaut des Russischen Staatschefs.

Währenddessen ruft der Ukrainische Präsident Volodimir Zelensky den Notstand aus und erklärt das er für sein Land bis zum Ende kämpfen werde. Binnen Stunden formen sich kilometerlange Autoschlangen von Bürgern, meist Frauen und Kindern, welche das Land gen Westen verlassen wollen. Die meisten von Ihnen reisen nach Polen, wo in kurzer Zeit Lager in Turnhallen und Schulen bereitgestellt werden.

Die Solidarität mit dem ukrainischen Volk ist ungebrochen, wie das ukrainische Volk selbst. Es gibt zahlreiche Sach- und Geldspenden sowie einzelne Bürgerinitiativen die mit Bussen und LKWs in die Grenzregion fahren um selbst zu helfen.

Nachtrag: Auch 3 Wochen nach dem Einfall der russischen Truppen ist der Krieg noch nicht zu Ende. Die großen Städte wehren sich standhaft. Mittlerweile sind aber viele Ressourcen aufgebraucht und es fehlt sowohl an militärischen und medizinischen, wie auch Nahrungsmittel und Kleidungsgütern.

Der Verein das blau-gelbe Kreuz agiert aus Köln und ist immer auf der Suche nach Freiwilligen zum helfen. Hier können Sie auch durch Sach- oder Geldspenden unterstützen.

Wenn Sie wissen möchten wie Sie in Rheinland-Pfalz helfen können, lesen Sie hier den Artikel des SWR zu dem Thema.

Der Konflikt in der Ukraine und die Auswirkungen auf die hiesigen Märkte zeigt wie abhängig wir von günstigen Rohstoffen aus dem Ausland sind. Neben der Solidarität für das ukrainische Volk sollten wir in uns in dieser Krise auch fragen welche Bündnisse wir in den letzten Jahrzehnten eingegangen sind um günstige Rohstoffe und den damit verbundenen hohen Lebensstandard zu kleinen Preisen zu garantieren.

Da jede Krise auch immer eine Chance ist, hoffen wir das uns diese Krise zeigt, dass wir sowohl unsere Energie als auch unsere Lebensmittel in Deutschland herstellen und Europa herstellen sollten und somit souveräner mit Bedrohungen durch demokratiefeindliche Regime umgehen können.

Andererseits zeigt uns die Krise wie privelegiert wir die letzten Jahrzehnte gewesen sind und das wir, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam als Weltbevölkerung zu bestehen, gerade in Europa mehr Demut zeigen sollten. Darin liegt eine große Chance um die kommenden wirtschaftlichen und klimatologischen Krisen zu bestehen.

Unser Beileid gilt allen Geflüchteten und Opfern dieses Krieges.

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