Ammoniak Fabrik

Mineraldünger soll klimafreundlicher werden

Der allgemeine Druck auf die Industrie wird größer. Mineraldüngerhersteller sind sich dem CO2-Fußabdruck ihres Produktes bewusst und versuchen die weichen zu legen für ein klimafreundliches Düngerprodukt.

Bis vor einigen Jahren gab es kaum Aufmerksamkeit für das Thema Düngemittelherstellung und Klimawandel. Mit dem steigenden Druck auf sämtliche Industriezweige zeigt sich jedoch:
Wer zukunftsfähig seien will, muss klimafreundlich sein.

So ist das Thema „green Ammonia“ zu deutsch: „Grüner Ammoniak“ das neue Schlagwort der Chemie-Industrie. Es geht um Mittel und Wege um die Herstellung und Anwendung von Mineraldüngern so klimaschonend wie möglich zu gestalten.

So wirbt zum Beispiel der Düngemittelhersteller Yara aktiv auf seiner Homepage mit Aktionen um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern. Gleichzeitig versucht er über Infotexte und schaubilder ein genaueres Bild von den Herausforderungen des Klimawandels an die Landwirte zu zeichnen.

Wie das Unternehmen auf seiner Homepage schreibt, ist die Mission von Yara „einfach als auch ehrgeizig: die Welt auf verantwortungsvolle Weise zu ernähren und den Planeten zu schützen“

Auf der internationalen Webseite liest man, dass sich Yara Anfang des Jahres gemeinsam mit einem führenden Energieanbieter für erneuerbare Energie (Statkraft) und einer norwegischen Holding Gesellschaft (Aker Horizons) verbündet hat um gemeinsam das Stickstoff Werk in Porsgrunn (Norwegen) zu decarbonisieren und auf erneuerbare Energie umzustellen.

Weiter planen die Unternehmen hiermit den Weg zu ebnen, um CO2-Emissionen für Herstellung und Transport auf ein Minimum zu reduzieren und damit die „Grüne Stickstoffproduktion“ für Norwegen auf dem Markt zu etablieren.

Mit dem Projektsitz in Norwegen, einem Land mit vielen erneuerbaren Energiequellen, stehen die Chancen gut, das Yara und seine Partner Ihre Ziele in den nächsten 5 – 7 Jahren erreichen

Wenn Sie mehr über „Grünen Ammoniak“ erfahren wollen – bitte hier klicken

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